Unterstützende Behandlungsmaßnahmen (Supportivtherapie)

Autor: Dipl.-Biol. Maria Yiallouros, PD. Dr. med. Gesche Tallen, erstellt am: 23.03.2007, Redaktion: Maria Yiallouros, Freigabe: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Günter Henze, Zuletzt geändert: 22.10.2014

Die Therapie einer Krebserkrankung erfordert, je nach Art der angewandten Behandlungsform (Operation, Chemotherapie oder Strahlentherapie) verschiedene unterstützende Maßnahmen (Supportivtherapie), die dazu beitragen, einerseits krankheitsbedingte Symptome und andererseits behandlungsbedingte Nebenwirkungen zu behandeln oder diesen vorzubeugen.

In Fällen, in denen eine kurative Behandlung der Krebserkrankung nicht möglich ist, können Supportivmaßnahmen dazu dienen, Krankheitssymptome zu lindern und Lebensqualität zu erhalten. Nicht alle Komplikationen und Nebenwirkungen lassen sich aber tatsächlich immer beherrschen oder gar vermeiden.

Einige wichtige Supportivmaßnahmen werden im Folgenden aufgeführt. Die Empfehlungen zur Supportivtherapie richten sich allerdings immer auch nach den spezifischen Gegebenheiten vor Ort.

Basisliteratur

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