Zentrales Datenmanagement -RDE-System
Autor: I. Krämer,, erstellt am: 04.08.2011, Redaktion: Julia Dobke, Zuletzt geändert: 04.08.2011
Remote Data Entry (RDE)
Die Nutzung eines RDE (Remote Data Entry)-Systems ermöglicht die elektronische Erfassung von Studiendaten an verschiedenen Orten mit Speicherung der Daten auf einem zentralen Server. Die Vorteile liegen vor allem in der schnellen Verfügbarkeit der Daten, besserer Datensicherheit durch die Nutzung eines validierten Systems und einem erleichterten Datenaustausch bzw. einer erleichterten Kommunikation zwischen den Zentren und den Studienzentralen. Zusätzlich ermöglicht das System eine automatische Plausibilitätsprüfung bei der Datenerfassung und trägt somit zu einer besseren Datenqualität bei. Soweit personenbezogene Daten erhoben werden, werden diese getrennt von den medizinischen Daten gespeichert. Die Einsicht in die Personendaten wird ausschließlich für berechtigte Personen erlaubt.
Die Nutzung eines einheitlichen RDE Systems für mehrere Studien birgt auch für die dokumentierenden Zentren große Vorteile. So haben die elektronischen Dokumentationsbögen (electronic Case Report Forms (eCRF)) die gleiche Benutzeroberfläche und damit ein einheitliches Erscheinungsbild, was die Datenerfassung wesentlich erleichtert. Außerdem erfolgen Schulungen und die Betreuung der Nutzer, sowie der technische Support über eine zentrale Stelle mit konstanten Ansprechpartnern.
Leitungsgremium
Zur AdAM gehört ein Leitungsgremium, welches aus gewählten Repräsentanten der GPOH Studien und der Pädiatrischen Arbeitsgemeinschaft für Stammzelltransplantation und Zelltherapie (PAS&ZT, ehemals Päd AG KBT), des Zentralen Datenmanagements der GPOH (ZDM GPOH) und des Pädiatrischen Registers für Stammzelltransplantation (PRST) besteht.
Das ZDM, das seit 2009 von der Deutschen Kinderkrebsstiftung gefördert wird, ist mit der Umsetzung der Ziele der Arbeitsgruppe betraut. Dies beinhaltet konkret das Implementieren und Validieren von Studiendatenbanken, welches in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern der Studien erfolgt, sowie den technischen Support, die Nutzerverwaltung und die Schulungen. Außerdem werden Standardarbeitsanweisungen für den Bereich Datenmanagement im Allgemeinen sowie für die Abläufe des ZDM erstellt und gepflegt.
Zusammensetzung des Leitungsgremiums:
Prof. U. Dirksen, Prof. T. Klingebiel (PRST Beauftragter), Prof. B. Kremens, Dr. A. Schrauder, Dr. B. Strahm (Vorsitzende), PD Dr. W. Woessmann, Dr. M. Zimmermann
Kontakte:
Anfragen zur Umsetzung einer neuen Studie:
Dr. rer. hort. Martin Zimmermann
Medizinische Hochschule Hannover
Kinderklinik IV, Päd. Onkologie
Carl-Neuberg-Straße 1
30625 Hannover
Telefon +49 (511) 532 3764
Fax +49 (511) 532 90 29
mailto:zimmermann.martin@mh-hannover.de
Kontakt Benutzerverwaltung und Support:
Irene Krämer
Medizinische Hochschule Hannover
Kinderklinik IV, Päd. Onkologie
Carl-Neuberg-Straße 1
30625 Hannover
Telefon +49 (511) 532 67 17
Fax +49 (511) 532 91 20
mailto:kraemer.irene@mh-hannover.de
oder: ZDM-GPOH@mh-hannover.de




