Untersuchungen in der Nachsorge
Die notwendigen Basisuntersuchungen fĂŒr die Entwicklung von SpĂ€tfolgen in den verschiedenen Bereichen Endokrinium, Zentralnervensystem, Ohr, Herz, Lunge, Niere sowie bezogen auf chronische Infektionen und Zweitmalignom sind in Tabelle 2 zusammengefaĂt und entsprechen in der Auswahl der UntersuchungsmaĂnahmen dem, was den Wissensstand der öffentlichen Literatur entspricht.
Alle Kinder, die mit der Diagnose einer Krebserkrankung in die Klinik aufgenommen werden, sollten entsprechend der beschriebenen Untersuchungsmethodik evaluiert werden. Dabei ist eine Basisuntersuchung und ein erweitertes Vorgehen definiert. Die Basisuntersuchungen werden allen Ăberlebenden angeboten. Bei einer entsprechenden Indikation, die von der individuellen Krankengeschichte abhĂ€ngig ist, kann die Nachsorge mit den angegebenen erweiterten Methoden differenziert werden). Ist die 5-jĂ€hrige Nachbeobachtungszeit beendet, können weitere Kontrolluntersuchungen reduziert werden. Dies trifft jedoch nicht fĂŒr das endokrine System jĂŒngerer Kinder zu, das auf jeden Fall bis zur PubertĂ€t untersucht werden sollte. Als wichtigster Langzeitverlaufparameter muĂ bei allen Geheilten auf die KardiotoxizitĂ€t und auf die Entwicklung eines Zweitmalignoms geachtet werden. Diese Bereiche sollten in Zusammenarbeit dann auch langfristig mit den niedergelassenen Kollegen untersucht werden.





