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Untersuchung der Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit (Liquor)

Autor: Dr. med. Gesche Tallen, Redaktion: Dipl.-Biol. Maria Yiallouros, Freigabe: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Günter Henze, Zuletzt geändert: 09.11.2009

Die Untersuchung der Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit (auch Nervenwasser oder Liquor genannt) kann für folgende Zwecke erforderlich sein:

  • Diagnose von Infektionen
  • Bestimmung von Tumorzellen im Rahmen der Diagnostik einer Krebserkrankung
  • Bestimmung der Konzentration von Zytostatika in der Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit, die im Rahmen einer Chemotherapie zuvor in den Rückenmarkskanal (intrathekal) und/oder in einen Hirnventrikel (intraventrikulär) verabreicht wurden
  • Bestimmung von molekulargenetischen Veränderungen

Die Gehirn-Rückenmark-Flüssigkeit kann durch eine Lumbalpunktion, eine Ventrikelpunktion oder eine neurochirurgische Operation gewonnen werden. Hier finden Sie Informationen zur Liquorentnahme.




 
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