» Home » GPOH » Kompetenznetz (KPOH) » Grundlagenprojekte (D-G)  · 

Projekte der Grundlagenforschung (D-G)

Autor: Dr. med. Ralf Herold, Zuletzt geändert: 25.05.2005

Molekulargenetische Grundlagen pädiatrisch-onkologischer Erkrankungen

In den letzten Jahren ist eine Vielzahl von genetischen Veränderungen an Leukämiezellen und Tumorzellen beschrieben worden. Diese molekularbiologischen Veränderungen können zur Klassifikation beitragen und haben zudem prognostische Relevanz. Bisher fehlen prospektive Untersuchungen an geeigneten Patientengruppen, um die Bedeutung molekulargenetischer Veränderungen für die Pathogenese und Prognose von Leukämien und Tumoren zu evaluieren. Zwar existieren bereits molekularbiologische Untersuchungen, die zur Beurteilung der Remissionsqualität und zur Früherkennung eines Rückfalls beitragen und damit Einfluß auf die Therapieentscheidung haben können. Jedoch fehlt bisher die optimale Auswahl von Untersuchungsmethode, -zeitpunkt und -intervall. Die Grundlagenforschung im Kompetenznetz Pädiatrische Onkologie und Hämatologie arbeitet im Rahmen von vier Forschungsprojekten an dieser Optimierung:

Ziel von Projekt D: Molekularbiologische Zytostatikaresistenz ist die Identifizierung von molekularen Risikofaktoren durch systematische Analyse der Aktivierung von Signalwegen des programmierten Zelltodes in Leukämiezellen.

Ziel von Projekt E: Präleukämische Knochenmarkerkrankungen ist die Erforschung der Leukämie-Entstehung mittels Charakterisierung vorausgehender, so genannter präleukämischer Knochenmarkerkrankungen.

Ziel von Projekt F: Minimale Resterkrankung ist die Ermittlung der Bedeutung von minimaler Resterkrankung für Therapieentscheidungen bei akuten Leukämien und malignen Lymphomen.

Ziel von Projekt G: Embryonale Tumoren ist die Erforschung der Pathogenese und klinischen Relevanz von molekulargenetischen Veränderungenbei embryonalen Tumoren.




 
Logo KPOHLogo GPOH      Logo Deutsche Kinderkrebsstiftung       HONcode accreditation seal