Projekte der Therapieforschung (H-T)
Autor: Dr. med. Ralf Herold, Zuletzt geändert: 25.05.2005
Im Mittelpunkt steht der Mensch: Therapieforschung
Die Therapieforschung im Kompetenznetz Pädiatrische Onkologie und Hämatologie umfasst drei Forschungsprojekte, die sich mit der Optimierung der Therapie durch Prüfung und Entwicklung von neuen Therapieformen sowie der Evaluation von Akut- und Spättoxizitäten zur Verbesserung der Arzneimittelsicherheit befassen.
Immun- und gentherapeutische Therapieansätze erscheinen gerade bei pädiatrischen Malignomen, die durch wenige spezifische genetische Aberrationen charakterisiert sind, sinnvoll. Bisher gibt es auf diesem Gebiet noch keine krankheitsübergreifenden Therapiekonzepte und keine experimentellen und pharmazeutischen Standards. Dabei erfordert die Therapie bei Kindern mit Krebserkrankungen ein Höchstmaß an Arzeimittelsicherheit. Bisher gibt es jedoch keine Erhebungen über die Häufigkeit, Präventionsmöglichkeiten und gesundheitlichen Folgen von Medikationsfehlern.
Angesichts der hohen Heilungsraten gewinnt die Frage nach der Lebensqualität und den Spätfolgen sowie dem Auftreten von Zweittumoren nach intensiver Chemotherapie im Kindesalter an Bedeutung. Vordringlich ist hier eine systematische Erhebung und Erfassung, die als Grundlage für die zukünftige Konzipierung von Therapiestrategien dienen kann.
Ziel von Projekt H: Immun- und Gentherapie ist die Erweiterung der Therapieoptionen durch Entwicklung von immun- und gentherapeutischen Verfahren bei ausgewählten onkologischen Erkrankungen.
Ziel von Projekt I: Lebensqualität und Spätfolgen ist die Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität und der Spättoxizität.
Ziel von Projekt K: Sekundärmalignome ist die Ermittlung der Inzidenz und des Risikos von Zweitmalignomen nach überstandener Krebskrankheit im Kindesalter, um damit eine Grundlage für die Konzipierung künftiger Therapiestrategien und Nachsorgeprogramme zu schaffen und so die Risiken von Zweitmalignomen zu reduzieren.




