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German Pediatric Oncology Nurses Group (GPONG)

German Pediatric Oncology Nurses Group: Übersicht


Die GPONG wurde 1995 gegründet und ist eine Arbeitsgruppe innerhalb der KOK (Konferenz onkologischer Kranken- und Kinderkrankenpflege). Die Mitglieder der GPONG setzen sich zusammen aus Kinderkrankenschwestern und Kinderkrankenpflegern aus verschiedenen onkologischen Abteilungen innerhalb Deutschlands. Da die Arbeitsgruppe neben der KOK und der GPOH auch mit der SIOP (International Society of Pediatric Oncology) vernetzt ist, kann ein kompetenter nationaler und internationaler Austausch der Pflegekräfte stattfinden.


Die Treffen der GPONG finden halbjährlich über jeweils zwei Tage in einem der beteiligten Zentren statt. Die Inhalte werden bereits in dem vorhergehenden Treffen festgelegt. Durch die kontinuierliche Teilnahme der Mitglieder, maximal zwei Teilnehmer pro Abteilung, und die Fachkompetenz der einzelnen Teilnehmer können die Ziele der GPONG erfolgreich verfolgt werden. Zur Zeit nehmen 24 Pflegekräfte aus 14 pädiatrisch onkologischen Abteilungen an diesen Arbeitstreffen teil.


Die Ziele der GPONG sind innerhalb der letzten Jahre gewachsen und haben sich verändert. Dabei werden neben den Bedürfnissen der Patienten die Bedürfnisse der Kliniken und Abteilungen sowie der Pflegekräfte berücksichtigt. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es sowohl möglich als auch erwünscht ist, neue Ideen und gemeinsame Richtlinien in die eigenen Abteilung einzubringen und umzusetzen. Zu unseren Zielen gehören unter anderem:




  • Fach-, Methoden - und Kommunikationskompetenz fördern und stärke


  • pflegerischen Austausch der Zentren gewährleisten


  • gegenseitige Hospitationen ermöglichen


  • spezielle pflegerische Maßnahmen im Rahmen des Qualitätsmanagements standardisieren


  • pflegerische Themen in der eigenen Abteilung vorstellen und umsetzen


  • innerbetriebliche Fortbildungen in den eigenen Zentren organisieren


  • Vorbereitung und Vorstellung aktueller Pflegethemen


  • Notwendigkeit der onkologischen Fachweiterbildung vertreten


  • Öffentlichkeitsarbeit


  • Vernetzung mit nationalen und internationalen Arbeitsgruppen


  • Teilnahme an Fachtagungen


  • Mitarbeit an Pflegeforschungsprojekten.

In der Gruppe haben wir neben den festen Themen Gelegenheit zum fachlichen Austausch und zur gegenseitigen Beratung und Unterstützung. Weitere Aktivitäten der GPONG sind und waren:




  • Erstellen einer Empfehlung der GPONG zur "Mundpflege bei onkologisch erkrankten Patienten"


  • Erstellen eines Wegbegleiters für Patienten und Angehörige


  • Organisation der Pflegeveranstaltung im Rahmen der GPOH-Wintertagung


  • Präsentationen im Rahmen des SIOP-Kongresses: "Beeinflusst die Wahrung der Intimsphäre die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen"? und Vorstellung eines "Wegbegleiters für Patienten und Angehörige"

Die Vernetzung der pädiatrisch-onkologischen Zentren hat in den vergangenen sieben Jahren den Fachaustausch zwischen den Pflegekräften sowie die Umsetzung gemeinsamer Richtlinien verbessert. Dies ist zum einen der Unterstützung der einzelnen Zentren und zum andern dem großen Engagement der einzelnen Teilnehmer zu verdanken.


Politische Diskussionen über die Finanzierung von Behandlung und Pflege im Zusammenhang mit der Zunahme chronischer Krankheitsverläufe, wie die Krebserkrankung, sowie die zunehmende Bedeutung von Pflegekonzepten im Stationsalltag erfordern eine methodisch durchdachte Begleitung und Unterstützung der Patienten und ihrer Angehörigen. Die Begleitung hat das Ziel, die Bewältigung der Erkrankung im alltäglichen Leben des Patienten und dessen Eltern und Geschwister zu gewährleisten. Damit Pflegekräfte der pädiatrisch-onkologischen Stationen dieser großen Herausforderung gewachsen sind, bedarf es entsprechender Fach- und sozialer Kompetenz, die es im Krankenhausalltag zu stabilisieren und zu verbessern gilt.





 
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