Weitere solide Tumoren
Solide Tumoren sind feste und zunächst örtlich begrenzte Tumoren. Sie können von verschiedenen inneren Organen oder Organsystemen ausgehen und gut- oder bösartig sein. Die häufigsten bösartigen soliden Tumoren im Kindes- und Jugendalter sind - nach den Hirntumoren (ZNS-Tumoren) - die Tumoren des sympathischen Nervensystems (Neuroblastom) mit etwa 8 %, Weichteilsarkome (vor allem Rhabdomyosarkom) mit etwa 6 % und Tumoren der Niere (Wilms-Tumor) mit etwa 5,5 % aller Krebserkrankungen. Zu den selteneren Tumoren zählen Keimzelltumoren, Tumoren der Netzhaut (Retinoblastom), Knochentumoren (Osteosarkom und Ewing-Sarkom) und Lebertumoren (Hepatoblastome und Karzinome).