Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Informationen sowie Termine aus dem Bereich der pädiatrischen Onkologie und Hämatologie. Neu in kinderkrebsinfo bietet Ihnen einen Überblick über neue oder aktualisierte Seiten. Die Nachrichten und unser Newsletter informieren über Personalia und Wissenwertes. Unter Publikationen befinden sich Berichte der Redaktion und Informationen über die Fachzeitschrift Klinische Pädiatrie.

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Pressekonferenz: Jungen krebskranken Menschen die Chance auf eigene Kinder erhalten

Der 11. Band der Gesundheits-politischen Schriftenreihe der DGHO „Vom Krebs geheilt, aber nicht gesund. Keine Hoffnung auf eigene Kinder“ ist auf einer Pressekonferenz am 30.11.2017 in Berlin vorgestellt worden. Der Band enthält ein Plädoyer für eine Gesetzesänderung, denn bislang werden die Kosten für bestimmte fruchtbarkeitserhaltende Maßnahmen nicht von den Gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Foto: Frauke Frodl. v.l.n.r.: A. Borgmann-Staudt (Kinderonkologin Charité Berlin/ Autorin Band 11), M. Freund (Kuratorium Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs/ Autor Band 11) u. Britta Elm (Moderatorin). Mehr

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Krebsprädispositionssyndrome

Krebsprädispositionssyndrome (KPS) sind genetische Erkrankungen mit erhöhtem Krebsrisiko. Bei etwa 10% der Kinder und Jugendlichen mit einer Krebserkrankung liegt ein derartiges Syndrom vor. Auf der neuen Webseite stehen Informationen für Betroffene und das medizinische Fachpersonal über verschiedene Krebsprädispositionssyndrome bereit. Das neue Register zu KPS wird schrittweise aufgebaut, zunächst werden Patienten (alle Altersstufen, auch Erwachsene) mit Li-Fraumeni-Syndrom und dem Tumorprädispositionssyndrom CMMRD (Constitutional Mismatch Repair Deficiency) erfasst. www.krebs-praedisposition.de

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Erfassung von Spätfolgen - Projekt HITLife

Im Rahmen des HIT-Netzwerkes sollen systematisch Spätfolgen bei Überlebenden einer Hirntumor-Erkrankung im Kindes- oder Jugendalter erfasst werden. Erfassungszeitraum: vom 01.05.2016 bis 30.04.2018; hieran erfolgen Auswertungen. Ziel ist es, die einzelnen Spätfolgen und deren Verlauf (Prognose) zu ermitteln sowie Risikofaktoren und Einflüsse auf die Überlebensqualität der Betroffenen zu identifizieren. Mehr

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Brustkrebs-Screening etabliert

Ehemalige Hodgkin-Lymphom-Patientinnen, die im Alter zwischen 9 und 16 Jahren im Brustbereich bestrahlt wurden, sind als Hochrisikogruppe für sekundären Brustkrebs einzustufen. Dies ergab eine langjährige Beobachtungsstudie der Arbeitsgruppe "Langzeitfolgen nach Hodgkin-Lymphom" (Leitung G. Schellong, Münster). Aufgrund der Studienergebnisse wurde in Deutschland 2012 ein strukturiertes Brustkrebs-Screening für diese Risikogruppe etabliert. Zur Originalarbeit (Dt. Ärzteblatt 06.01.14) hier