Zentrale Tumorbank für Tumor- und Normalgewebe

Autor: Dr. med. Ralf Herold, erstellt 28.09.2004, Zuletzt geändert: 17.02.2015

Titel Die Zentrale Tumorbank dient der qualitätsgesicherten Asservierung, Übersendung, Aufarbeitung und Einlagerung von Tumor- und Normalgewebe bei den unten genannten Erkrankungen. Sie kooperiert dazu mit weiteren Biomaterialbanken und übernimmt die interne Materiallogistik und die Datenverwaltung. Die Zentrale Tumorbank steht unter einem Aufsichtsrat, der im Einzelfall über die Weitergabe zur wissenschaftlichen Nutzung entscheidet.
Erkrankung Neuroblastome, Hirntumoren, Hepatoblastome, Keimzelltumoren, Nephroblastome, Langerhanszell-Histiozytose, Weichteilsarkome
Art Biomatererialbank mit Aufsichtsrat
Fragestellung / Ziel

Die Zielsetzung ist es, Tumorgewebe in hoher Qualität zu sammeln, zu lagern und für Forschungsprojekte zur Verfügung zu stellten, um damit insbesondere biologische, immunologische und molekulargenetische Erkenntnisse zur Verbesserung des Krankheitsverständnisses, der Diagnostik und der Behandlungsmöglichkeiten gewinnen zu können. Es stehen dazu ein einheitliches Gewebesets mit detaillierter Anleitung (siehe auch unten), Versandgefäße, Nährmedien, eine Kühlbox und vorausgefüllte Adressaufkleber bereit, die allen Studienteilnehmern im Voraus zur Verfügung gestellt werden.

Einsendeanschriften

Hirntumoren (alle Histologien), Lebertumoren: Prof. Dr. T. Pietsch
Institut für Neuropathologie der Universität Bonn
Sigmund-Freud-Str. 25
53105 Bonn (Briefe)
53127 Bonn (Pakete)
Telefon +49 (0) 228 - 287 14332 (Labor)
Telefon +49 (0) 228 - 287 16606 (Sekretariat)

Molekulare Neuropathologie 2.0-Studie - Hirntumoren

Prof. Dr. Stefan Pfister
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Abteilung Pädiatrische Neuroonkologie
Im Neuenheimer Feld 280,
69120 Heidelberg

Langerhanszell-Histiozytose: Prof. Dr. H. Gadner
St. Anna-Spital
Kinderspitalgasse 6,
A-1090 Wien
Österreich
Telefon: +43 - 1 - 401 702 50

Neuroblastom, maligne Keimzelltumoren, (testikulär, nicht testikulär), seltene Tumoren: Prof. Dr. F. Berthold
Kinderklinik des Klinikums der Universität zu Köln
Zentrum für Kinderonkologie und -hämatologie
Joseph-Stelzmann-Str. 9
50924 Köln
Telefon: +49 (0) 221 - 478 4380

Weichteilsarkome: Prof. Dr. E. Koscielniak
Olgahospital
Bismarckstr. 8
70176 Stuttgart
Telefon: +49 (0) 711 - 992 2461

Nephroblastome (Wilmstumoren): Prof. Dr. M. Gessler
Institut für Physiologische Chemie I der Universität Würzburg
Am Hubland
97074 Würzburg
Telefon: +49 (0) 931 -888 4159

Leiter Prof. Dr. med. Frank Berthold
URL http://cms.uk-koeln.de/kinderonkologie/content/forschung_kin...
Kontakt

Prof. Dr. med. Frank Berthold
Klinikum der Universität zu Köln
Klinik für Kinderheilkunde: Kinderonkologie und -hämatologie
Kerpener Straße 62 - Gebäude 26 -
50924 Köln
Telefon +49 (221) 478 6880
Fax +49 (221) 478 4689
frank.berthold@uk-koeln.de

Weitere Informationen Bitte senden Sie nicht zu kleine Gewebestückchen, damit das Material auch für alle vorgesehenen Analysen reicht. Auch große Tumormengen sind immer willkommen. Natives Tumorgewebe (Tupfpräparate, tumorzellhaltiges Knochenmark, Begleitblut) nur an eine einzige Adresse pro Tumorart senden (siehe oben), denn der Weiterversand an die kooperierenden Tumorbanken wird von der Zentralen Tumorbank übernommen.
Dokumente
Antrag auf Tumormaterial (19KB)
Autor: Prof. Dr. med. Frank Berthold
Mit diesem Antrag ist der genaue Bedarf zu spezifizieren, der wissenschaftliche Hintergrund darzulegen, die Erfordernis zu begründen und eine Verpflichtung zu Einzelheiten der Verwendung zu erklären (Stand 2004).
Statut des Aufsichtsrates der Zentralen Tumorbank (62KB)
Das Statut beschreibt die Aufgaben der Tumorbank und des sie kontrollierenden Aufsichtsrates (Stand 2004).
Vorschlag für eine Einwilligungserklärung (11KB)
Autor: Prof. Dr. med. Frank Berthold
Die Einwilligung für den Versand und die Lagerung von Tumormaterial in den Tumorbanken wird von den behandelnden Ärzten im Rahmen der Aufklärungsgespräche eingeholt.
Verweis(e) Publikationen Pädiatrische Onkologie und Hämatologie
Informationen für FSAs zur Verabeitung und Versand von Tumormaterial