Spätfolgen bei Hirntumoren - Nachsorgeempfehlungen und Behandlung

Autor: PD Dr. med. Gesche Tallen, erstellt am: 04.02.2016, Redaktion: Maria Yiallouros, Zuletzt geändert: 12.04.2016

Auf den folgenden Seiten erhalten Sie Informationen zu verschiedenen Spätfolgen, die nach einer ZNS-Tumorerkrankung im Kindes- und Jugendalter auftreten können. Die einzelnen Spätfolgen werden hier – zum schnelleren Auffinden und aus Gründen der Übersichtlichkeit – alphabetisch abgehandelt. Erläutert wird unter anderem, welche Beschwerden (Symptome) und Komplikationen mit der jeweiligen Spätfolge einhergehen können.

Außerdem wird dargestellt, was gegen einzelne Spätfolgen getan werden kann, damit die Betroffenen die bestmögliche überlebensqualität erreichen. Dabei soll insbesondere auf Möglichkeiten hingewiesen werden, die Alltagsaktivität und Alltagsteilhabe zu verbessern. Die nachsorgenden Ärzte werden dabei helfen, diese Möglichkeiten bedarfsentsprechend zu realisieren.

Wichtig: Die folgenden Informationen beziehen sich nicht konkret auf die ehemaligen Patienten, die in Deutschland beziehungsweise im Rahmen der HIT- oder SIOP-Protokolle behandelt wurden. Sie wurden vielmehr aus der aktuellen internationalen Literatur zum Thema gesammelt, sind allgemein gehalten und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Die körperlichen, geistigen und seelischen Probleme und daraus entstehenden Bedürfnisse ehemaliger ZNS-Tumorpatienten in Deutschland sowie die Häufigkeit und Langzeitprognose einzelner Spätfolgen werden derzeit im Rahmen verschiedener Forschungsprojekte ausgewertet. Die sich daraus ergebenden, gezielten Handlungsempfehlungen werden hier zu einem späteren Zeitpunkt ergänzt.