Therapieoptimierungsstudie SIOP-LGG 2004 - Kooperative multizentrische Studie für Kinder und Jugendliche mit einem Gliom niedrigen Malignitätsgrades

Autor: Dipl.-Biol. Maria Yiallouros, Dr. med. Gesche Tallen, erstellt am: 25.07.2007, Freigabe: Dr. med. Astrid Gnekow, Zuletzt geändert: 29.06.2016

Bitte beachten Sie: Die Studie SIOP-LGG 2004 ist abgeschlossen. Bis zur Eröffnung der Nachfolgestudie werden Kinder und Jugendliche mit niedriggradig malignem Gliom in ein Register gemeldet (LGG-Register). Da sich die aktuellen Therapieempfehlungen weiterhin an der Studie SIOP-LGG 2004 orientieren, erhalten Sie mit den folgenden Inhalten auch einen Überblick über die derzeitig empfohlene Behandlungsstrategie.

Die Therapieoptimierungsstudie SIOP-LGG 2004 war eine internationale Therapieoptimierungsstudie, die zur Verbesserung der Prognose von Kindern und Jugendlichen mit einem niedrigmalignen Gliom durchgeführt wurde. Das Ziel der Studie war in erster Linie, die Therapie von Patienten mit einem niedrigmalignen Gliom weiter zu verbessern und therapiebedingte Nebenwirkungen zu reduzieren.

Die Therapiepläne der Studie SIOP-LGG 2004 basierten auf den Erfahrungen der vorangegangenen Studien SIOP-LGG 1/GPOH HIT-LGG 1996 und anderen internationalen Studienergebnissen zur Behandlung des niedrigmalignen Glioms. An der Studie SIOP-LGG 2004 waren in Deutschland zahlreiche Kinderkliniken und Behandlungseinrichtungen beteiligt. Die Studienzentrale befindet sich an der Kinderklinik Augsburg unter der Leitung von Dr. med. Astrid K. Gnekow.