Zertifikat Pädiatrische Psychoonkologie

Autor: Sabine Sharma, erstellt am: 19.06.2018, Redaktion: Ingrid Grüneberg, Zuletzt geändert: 24.06.2019

Die PSAPOH versteht sich als Netzwerk – und als unterstützende Organisation der im psychosozialen Bereich der pädiatrischen Onkologie und Hämatologie tätigen Mitarbeiter in deutschsprachigen Ländern. Im Rahmen der Fortbildungspflicht ist es der PSAPOH ein Anliegen, ihre Mitglieder in diesem spezifischen Fachbereich weiterzubilden. Die Fortbildung findet zweimal jährlich im Rahmen der Tagung und zusätzlich als PädOnk-Seminar zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten in Anlehnung an die S3-Leitlinie zur psychosozialen Versorgung in der pädiatrischen Onkologie und Hämatologie (Schröder et al., 2013) statt.
Mitgliedern der PSAPOH und Berufsgruppen aus dem psychosozialen Bereich, die hauptberuflich im Bereich der pädiatrischen Onkologie/Hämatologie tätig sind, ist es möglich, im Rahmen ihrer Tätigkeiten und Weiterbildungen ein Zertifikat im Bereich der „Pädiatrischen Psychoonkologie“ zu erlangen. Dabei ist, nach den jeweils gültigen und hier veröffentlichten Richtlinien, ein breites Wissen über Störungsbilder und Kenntnisse der einschlägigen Diagnostik und Handlungskompetenz (Interventions-, Behandlungs-, Beratungskompetenzen) im Spezialisierungsbereich nachzuweisen.
Zertifizierte KollegInnen können sich auf der Homepage der PSAPOH in die Liste zertifizierter Kollegen mit Spezialisierung Pädiatrische Psychoonkologie, geführt von der PSAPOH, eintragen lassen. Das Zertifikat ist eine Möglichkeit, die Qualifizierung und Fachexpertise der psychosozialen Tätigkeit im deutschsprachigen Raum zu verdeutlichen und sichtbar zu machen.

Richtlinien zum Erwerb des Zertifikats „Pädiatrische Psychoonkologie“

Nachgewiesen werden müssen für den Zeitraum von 10 Jahren vor dem angestrebten Zertifizierungstermin:

• 5 Jahre berufliche Tätigkeit in der pädiatrischen Onkologie/Hämatologie,
• die Teilnahme an mindestens 6 PSAPOH-Tagungen und/oder PädOnk-Seminaren der PSAPOH (Gesamtumfang 120 UE),
• fallbezogene Supervision (im Umfang von 20 UE),
• Qualitätssicherung: Regelmäßige Teilnahme an Regionalgruppentreffen und/oder kollegialen Arbeitsgruppen (Fachgruppen und Berufsgruppen)

Bis zum 15.3.2020 gilt darüber hinaus eine Übergangsregelung (siehe unten).

Die Kriterien werden fortlaufend angepasst und entsprechen dem Stand von April 2019.

Übergangsregelung

Um für langjährige Angehörige der Psychosozialen Dienste auch Leistungen und Qualifikationen vor der Einführung der S3-Leitlinie zu berücksichtigen, besteht eine Übergangsregelung für Einreichungen bis zum 15.3.2020 mit den folgenden veränderten Kriterien:

• 5 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Pädiatrischen Onkologie: 3 davon müssen aus den letzten 10 Jahren, 2 dürfen auch aus dem Zeitraum davor stammen;
• Teilnahme an mindestens 6 PSAPOH-Tagungen und/oder PädOnk-Seminaren der PSAPOH: 3 Tagungen müssen im Zeitraum der letzten 10 Jahre liegen. 3 Tagungen dürfen aus dem Zeitraum davor stammen;
• die übrigen Kriterien (z. B. Supervision, Teilnahme an Regionalgruppen oder Fachgruppen) behalten ihre Gültigkeit.

Für die Beantragung kann das aktuelle Antragsformular verwendet werden. Bitte bei der Zusendung per Mail vermerken: Übergangsregelung.

Prozedere

Für die Beantragung ist das Antragsformular mit den entsprechenden Dokumenten per E-Mail (bitte, wenn möglich, nicht per Post!) an das PSAPOH-Sekretariat zu übermitteln. Bearbeitet werden ausschließlich vollständige Anträge. Die formale Prüfung erfolgt durch das Sekretariat, die anschließende inhaltliche Prüfung durch den Vorstand.

Einreichungen sind zweimal jährlich vor den Halbjahrestagungen möglich. Nächste Termine:
• Zertifizierungstermin November 2019, spätester Einreichtermin 15.9.2019
• Zertifizierungstermin Mai 2020, spätester Einreichtermin 15.3.2020
• Zertifizierungstermin November 2020, spätester Einreichtermin 15.9.2020
Weitere Termine werden bekannt gegeben

Kosten: Für PSAPOH-Mitglieder fallen für die Beantragung keine Gebühren an. Für Nicht-Mitglieder wird eine Bearbeitungsgebühr von 80,00 Euro erhoben.

Die Verleihung erfolgt durch den Vorstand der PSAPOH und GPOH im Rahmen der PSAPOH-Halbjahrestagungen.

Dokumente zur Beantragung

• Das dort erwähnte Schwerpunktraster steht noch nicht zur Verfügung.

Liste zertifizierter KollegInnen mit Spezialisierung Pädiatrische Psychoonkologie

Dipl.-Sozialpäd. (FH) Ralf Braungart
Dipl.-Sozialarbeiterin/-pädagogin Andrea Dietz
Dr. rer. nat. Simone Enke, PP
Dipl.-Sozialpäd. Sonja Eßmann
Dipl.-Psych. Sonja Fischbach
Dipl.-Sozialpäd. (FH) Alfred Forster
Astrid Gmeiner, M.A. Klin. Sozialarbeit
Dipl.-Musiktherap. Barbara Grießmeier M.A., KJP
Dipl.-Sozialarb./-Sozialpäd. (FH) Ulrike Grundmann
Mag. Birgit Heger, Klin. u. Gesundheitspsych.
Dipl.-Psych. Dipl.-Theol. Birte Hesselbarth
Dipl.-Musiktherap. Christiane Hillebrenner
Dipl.-Psych. Dr. phil. Ulrike Just
Dipl.-Psych. Remo Kamm
Dipl.-Psych. Britta Koch, KJP
Dipl.-Sozialpäd. (FH) Eva Kraus
Dipl.-Sozialpäd. Simone Kreutmaier
Dipl.-Sozialpäd. Volker Krötz
Brigitte Kurth-Landes, Dipl.-Sozialpäd. (FH)
Dipl.-Psych. Iris Lein-Köhler
Mag. Dr. rer. nat. Ulrike Leiss, Klin. u. Gesundheitspsych.
Dipl.-Psych., Dieter Linhart, PP
Dipl.-Psych. Peggy Lüttich, Mag. Public Health
Dipl.-Psych. Eva Manteufel, PP, KJP
Dipl.-Theol. Hans-Hermann Miest
Dipl.-Päd. Dorothee R. Mundle
Corinna Neidhardt, B.A. Soziale Arbeit
MMag. Peter Norden, Psych., KJP
Mag. Dr. scient. med. Thomas Pletschko, Klin. Psych.
Dipl.-Psych. Henning Ross
Dipl.-Heilpäd. Monika Katharina Ruthardt
Dipl.-Psych. Nicole Salzmann, PP
Dipl.-Psych. Dr. rer. med. Florian Schepper
Dipl.-Soz.-Arb. (FH) Andrea Schill
Dipl.-Päd. Hildegard M. Schröder
Mag. Agathe Schwarzinger, Klin. u. Gesundheitspsych.
Dipl.-Psych. Barbara Siegrist, KJP, PP
Dipl.-Psych. Luca Carmen Sommer
Dipl.-Heilpäd. Barbara Stüben, KJP
Dipl.-Sozialpäd. (FH) Petra Waibel
Dipl.-Psych. Andreas Wiener
Dieter Wöhrle, Dipl.-Sozialpäd. (FH)
Dipl.-Päd. Roswitha Zörnig