Empfehlungen für zu Hause (während oder nach der Chemo- und Strahlentherapie)

Autor: PD Dr. med. Gesche Tallen, erstellt 11.12.2003, Redaktion: Maria Yiallouros, Freigabe: Prof. Dr. med. Dr. h.c. Günter Henze, Zuletzt geändert: 11.12.2017

Ein Hauptbestandteil der Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Krebserkrankungen ist die Chemotherapie, die zahlreiche allgemeine Nebenwirkungen, zum Beispiel ein erhöhtes Risiko für Infektionen und Blutungen, haben kann. Auch die Strahlentherapie kann mit verschiedenen Nebenwirkungen einhergehen, die insbesondere den Bestrahlungsort betreffen. Bei der häuslichen Versorgung ist es daher von großer Wichtigkeit, gewisse Vorschriften und Empfehlungen in Bezug auf Hygiene und Ernährung einzuhalten, um Komplikationen zu vermeiden.

Die folgenden Informationen richten sich an Patienten, die eine Standardbehandlung (keine Knochenmark- oder Stammzelltransplantation) erhalten. Sie stimmen weitgehend mit den Empfehlungen der Arbeitsgruppe pädiatrisch-onkologischer Kinderkrankenschwestern und Kinderkrankenpfleger (GPONG: German Pediatric Oncology Nurses Group) überein, die in Form des „Wegbegleiters“ in vielen Kliniken für Patienten und/oder deren Angehörigen zur Verfügung stehen. Mehr zum Wegbegleiter finden Sie hier.

Diese Empfehlungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit dem Behandlungsteam. Bei Fragen oder Problemen sollten Sie sich immer zuerst an das Behandlungsteam wenden.