Forschung in der Pädiatrischen Onkologie

Autor: Dr. med. habil. Gesche Tallen, Redaktion: Ingrid Grüneberg, Freigabe: Prof. Dr. med. U. Creutzig, Prof. em. Dr. med. Günter Henze, Zuletzt geändert: 16.10.2018

Die Diagnostik und Behandlung krebskranker Kinder und Jugendlicher sind seit den 60er Jahren in Deutschland und weiteren westlichen Ländern stetig verbessert worden. Dies hat dazu geführt, dass heute mehr als 80% der Patienten ihre Erkrankung überleben. Voraussetzungen für diesen Erfolg waren und sind Fortschritte in der Grundlagenforschung (siehe "Grundlagenforschung") und klinischen Forschung (siehe "klinische Forschung") sowie die Vernetzung aller Experten.

Hauptziele der Forschung in der Pädiatrischen Onkologie

  1. Die Verfahren zur Diagnostik und Therapie weiter zu verbessern und damit die Überlebenschancen der krebskranken Kinder zu erhöhen.
  2. Verringerung von akuten Nebenwirkungen der Therapie und
  3. Verminderung oder Verhinderung von Spätfolgen nach der Therapie, um die Lebensqualität von Langzeitüberlebenden zu verbessern.

Fachgesellschaft GPOH

Die Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) hat seit Ende der 70er Jahre die Zusammenarbeit von Forschungseinrichtungen und Kliniken ausgebaut und damit dem Daten- und Erfahrungsaustausch eine Struktur gegeben. Diese enge Kooperation hat dazu beigetragen, dass die Heilungsraten für Krebserkrankungen im Kindes- und Jugendalter in Deutschland zu den höchsten der Welt gehören.

Abb. Strukturen innerhalb der Pädiatrischen Onkologie

 

Webseiten Forschung

Die folgenden Seiten sollen dazu beitragen, Notwendigkeit und Nutzen von pädiatrisch-onkologischer Forschung besser zu verstehen und detailliert über deren bisherigen Erfolge, Ziele, ethische Vertretbarkeit, Methodik sowie aktuelle Projekte und Ergebnisse aufzuklären.