Impfungen

Autor: Maria Yiallouros, erstellt am: 02.08.2007, Redaktion: Prof. Dr. med. Ursula Creutzig, Zuletzt geändert: 03.12.2014

Nach verschiedenen Therapien mit Zytostatika muss damit gerechnet werden, dass ein früherer Impfschutz nicht mehr besteht. Mit der Wiederaufnahme von Impfungen nach Abschluss der Chemotherapie sollte allerdings noch einige Zeit gewartet werden, um den Patienten nicht zu gefährden.

Für Impfungen mit abgetöteten Krankheitserregern (Totimpfungen) empfehlen die Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) und die Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Hämatologie und Infektiologie (DGPI) derzeit eine Wartezeit von drei bis sechs Monaten, für Impfungen mit noch lebenden Krankheitserregern (Lebendimpfungen) eine Wartezeit von mindestens sechs Monaten nach Ende der Chemotherapie.

Für Patienten nach einer Stammzelltransplantation werden derzeit andere Zeitintervalle empfohlen. Diesbezügliche Informationen sollten direkt vom Transplantationsteam eingeholt werden.

Weitere Informationen zu aktuellen Impfstrategien in der Kinderonkologie und allgemein zum Thema Impfung erhalten Sie im Anschluss.

Autoren: Dr. med. Hans-Jürgen Laws, PD Dr. med. Thomas Lehrnbecher, Dr. med Roland Meisel
Quelle: Zeitschrift WIR 3/2005 der Deutschen Kinderkrebsstiftung
Quelle: Zeitschrift WIR 3/2005 der Deutschen Kinderkrebsstiftung
Quelle: Zeitschrift WIR 3/2005 der Deutschen Kinderkrebsstiftung