Angebote zur (Langzeit-) Nachsorge für ehemalige Krebspatienten und deren Angehörige

Hier stehen Informationen über Nachsorge-Angebote aus dem deutschsprachigen Raum zur Verfügung. Die Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH) initiierte den Aufbau dieser Webseite und fördert deren jährliche Aktualisierung.

Autor: Ingrid Grüneberg, Katja Baust, Arbeitsgemeinschaft Langzeitbeobachtung der GPOH, erstellt am: 25.09.2014, Redaktion: Ingrid Grüneberg, Zuletzt geändert: 07.12.2017

 

Sie waren als Patient von einer Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter betroffen und suchen Angebote in der (Langzeit-) Nachsorge? Oder Sie sind als Angehöriger einer ehemaligen Krebspatientin/ eines ehemaligen Krebspatienten ebenfalls an solchen Angeboten interessiert?
Hier haben Sie die Möglichkeit, nach Nachsorge-Angeboten in Deutschland, Luxemburg, Österreich und der Schweiz zu suchen.

Woher kommen die Nachsorgeangebote auf dieser Seite?

Die Nachsorgeangebote werden von den Einrichtungen (Kliniken, Vereinen, Gruppen) selbst eingegeben. Die Eingabe erfolgt im Rahmen der jährlichen Aktualisierungsrunde im Herbst und ist freiwillig. Die Anzahl der beteiligten Einrichtungen wächst stetig an, ebenso die Anzahl der Nachsorgeangebote.
Kontakt bei Rückfragen: Ingrid Grüneberg.

Tipps zur Suche

  1. Sie können verschiedene Suchkriterien kombinieren, aber auch jederzeit auf "Suchen" klicken.
  2. Vor jeder neuen Suche bitte "Zurücksetzen" anklicken.

Nachsorgeangebote

 

Arbeitsgruppe Spätfolgen - Late Effects Surveillance System, LESS

Die Arbeitsgruppe Spätfolgen - Late Effects Surveillance System, LESS arbeitet mit den Arbeitsgruppen der Arbeitsgemeinschaft "Langzeitbeobachtung" (Sprecher: Prof. Dr. T. Langer, Lübeck) zusammen und erforscht in retro- und prospektiven Untersuchungen den Gesundheitszustand von krebskranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in der (Langzeit-) Nachsorge mit den Ziel des Erkennens, Vermeidens und Behandelns von Spätfolgen. Hierfür werden Nachsorge-Informationen (Nachsorgeempfehlungen, -leitlinien) für die behandelnden Ärzte und die geheilten Patienten erarbeitet und zur Verfügung gestellt (www.nachsorge-ist-vorsorge.de). In retro- und prospektiven Studien werden verschiedene Patientengruppen zu unterschiedlichen Fragestellungen untersucht. Vor Ort am UKSH, Campus Lübeck, können die Patienten ihre Nachsorgeuntersuchungen wahrnehmen, und insbesondere den erwachsenen Patienten, die als Kind Krebs hatten, wird eine interdisziplinäre Nachsorgesprechstunde angeboten, die von Mitarbeitern der Pädiatrischen Onkologie, Inneren Medizin, Strahlentherapie und vom psychosozialen Team gesehen werden (Tel.: 0451 500 43072).


Ratzeburger Allee 160

23538 Lübeck

Schleswig-Holstein

0451 500 42961 (Sekr.) - 0451 500 42816

Prof. Dr. med. Thorsten Langer

thorsten.langer[at]uksh.de

www.nachsorge-ist-vorsorge.de

Nachsorgeangebote

  • » Angebot zu Kommunikation und Vernetzung (direkt oder internetbasiert)

    Art des Angebots
    Internetbasierte Vernetzung und Kommunikation
    Internetangebot für Betroffene

    Beschreibung des Angebots
    Retro- und prospektive Nachsorge-/ Spätfolgenstudien lokal, national und international. Nachsorgeempfehlungen und Leitlinien zur Nachsorge werden für Fachpersonal erarbeitet und angeboten. Für geheilte Patienten werden Nachsorge-Informationen als Printmedien, im Internet und als Nachsorge-App angeboten.

    Internet-Adresse des Angebots
    www.nachsorge-ist-vorsorge.de

    Wird das Angebot von einem interdisziplinären Team durchgeführt?
    Ja
    Spezialisten der jeweiligen Fachrichtung
    Alle an der Krebsbehandlung beteiligten Fachdisziplinen einschl. der internistischen Medizin, sowie Mitarbeiter der medizinischen Informatik.

    Für welche Zielgruppe ist das Angebot vorgesehen?
    Für Betroffene nach einer Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter und Familienangehörige bzw. persönliche Begleiter der Betroffenen

    Welche regionale Beschränkung gilt für die Zielgruppe?
    Keine regionale Beschränkung (bundesweit)

    Gibt es eine Altersbeschränkung der Zielgruppe?
    Nein

    Kosten für Betroffene
    Kostenfrei

    Kontakt
    Prof. Dr. T. Langer, 0451 500 42961, thorsten.langer@uksh.de

  • » Medizinisches Nachsorge-Angebot, Sprechstunde

    Art des Angebots
    Spezialisierte Nachsorge-Sprechstunde
    Multidisziplinäre Sprechstunde für spezifische Diagnosegruppe (z.B. Hirntumoren, Knochentumoren)

    Beschreibung des Angebots
    Langzeit-Nachsorgesprechstunde für geheilte krebskranke Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die heute älter als 18 Jahre alt sind. Nachsorge der unter 18 jährigen Kinder und Jugendliche in der onkologischen Ambulanz der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin (Tel.: 0451 500 42931). Nachsorgeuntersuchungen entsprechend den Leitlinien und aktuellen Nachsorgeempfehlungen. Kooperation mit den niedergelassenen Haus-/ Kinderärzten, die die Behandlung fortsetzen. Zusätzlich bei spezifischer Indikation Durchführung von multizentrischen nationalen/ internationalen Untersuchungen zum Auftreten und Verlauf sowie zu molekulargenetischen Ursachen von Folgeerkrankungen in Zusammenarbeit mit den Arbeitsgruppen der AG "Langzeitbeobachtungen" und den Therapiestudienleitungen der GPOH, sowie mit anderen nationalen/ internationalen Nachsorgesprechstunden.

    Internet-Adresse des Angebots
    http://www.nachsorge-ist-vorsorge.de/wp-content/uploads/2016/09/Flyer-Nachsorgeuntersuchung-neu-HL.pdf

    Wird das Angebot von einem interdisziplinären Team durchgeführt?
    Ja
    Spezialisten der jeweiligen Fachrichtung
    Alle der in der Krebsbehandlung beteiligten Disziplinen insb. internistische Medizin/ Kinder- und Jugendmedizin.

    Für welche Zielgruppe ist das Angebot vorgesehen?
    Für Betroffene nach einer Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter und Familienangehörige bzw. persönliche Begleiter der Betroffenen

    Welche regionale Beschränkung gilt für die Zielgruppe?
    Keine geografische Beschränkung

    Gibt es eine Altersbeschränkung der Zielgruppe?
    Nein

    Kosten für Betroffene
    Kostenfrei

    Kontakt
    Prof. Dr. T. Langer, 0451 500 43072, thorsten.langer@uksh.de

«  Zurück zur Übersicht