Aufbau und Funktion des Zentralnervensystems (ZNS)

Der folgende Informationstext enthält ausführliche Informationen darüber, wie das menschliche Nervensystem, insbesondere das Zentralnervensystem (Gehirn und Rückenmark), aufgebaut ist, welche Aufgaben es im menschlichen Körper hat und wie es arbeitet, wenn es gesund ist.

Autor: PD Dr. med. Gesche Tallen, erstellt am: 24.04.2007, Redaktion: Maria Yiallouros, Freigabe: Prof. Dr. Ursula Creutzig, Zuletzt geändert: 25.06.2015 doi:10.1591/poh.patinfo.zns.1.20070626

Zur Orientierung innerhalb dieses sehr umfangreichen Gebiets haben wir diesen Text in folgende Abschnitte eingeteilt:

  1. Das Nervensystem des Menschen - allgemeine Einführung und Gliederung
  2. Das zentrale Nervensystem (Zentralnervensystem; ZNS)
  3. Aufgaben des ZNS
  4. Feingeweblicher Aufbau des ZNS
  5. Einteilung des ZNS:

Wichtig: Bitte beachten Sie, dass wir bei der hier vorgenommenen Einteilung und Beschreibung von Strukturen des Zentralnervensystems an verschiedenen Stellen auch die damit in Verbindung stehenden Anteile des peripheren Nervensystems berücksichtigen [siehe peripheres Nervensystem]. So werden beispielsweise Hirnnerven oder Spinalnerven, die zum peripheren Nervensystem gehören, aufgrund ihrer Ursprungsorte im ZNS im Kapitel zu „Hirnstamm“ beziehungsweise „Rückenmark“ mit beschrieben.

Wie gehen hier außerdem kurz auf das vegetative (autonome) Nervensystem ein (siehe gleichnamiges Kapitel), welches Anteile sowohl im Zentralnervensystem als auch im peripheren Nervensystem hat. Dasselbe gilt für das somatische Nervensystem, das zum Beispiel im Kapitel zu den Hirnnerven (aufsteigende Nervenbahnen der Sinnesorgane wie Riechbahn, Sehbahn, Hörbahn) oder im Kapitel "Funktionelle Systeme" (Pyramidenbahn) Erwähnung findet.

Informationen zur Einteilung des Nervensystems erhalten Sie im Kapitel "Einführung Nervensystem".

Anmerkung: Die Informationen erheben nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, und Einzelheiten sollten Sie immer persönlich mit Ihrem Behandlungsteam erörtern. Die Informationen dienen als Grundlage für ein besseres Verständnis der Probleme, die ein Tumor im Nervensystem verursachen kann, und somit auch dazu, die Behandlungsstrategien für die betroffenen Patienten besser nachvollziehen zu können. Als Quelle für diesen Text diente vor allem die unten angegebene Literatur.

Literaturliste

  1. Schmidt, RF: Physiologie des Menschen. Springer Verlag 29., vollst. neu bearb. und aktualisierte Aufl., 2005 [ISBN: 3-540-21882-3
  2. Trepel M: Neuroanatomie - Struktur und Funktion. Elsevier GmbH, Urban & Fischer Verlag 3. Auflage 2004 [ISBN: 978-3-437-41297-4
  3. Riede UN (Hrsg): Allgemeine und spezielle Pathologie. Georg-Thieme-Verlag 5. komplett überarb. Aufl., 2004 [ISBN: 3-13-683305-8
  4. Kahle W (Hrsg): Taschenatlas der Anatomie für Studium und Praxis: 3, Nervensystem und Sinnesorgane. Georg-Thieme-Verlag 6. überarbeitete Aufl. 1991 [ISBN: 3-13-552406-X
  5. Stöhr M, Brandt T, Einhäupl KM (Hrsg): Neurologische Syndrome in der Intensivmedizin. Differentialdiagnose und Akuttherapie. Kohlhammer Verlag 1190 [ISBN: 3-17-010223-0