Magnetresonanzspektroskopie (MR-Spektroskopie, MRS)

Autor: Maria Yiallouros, erstellt am: 19.12.2007, Freigabe: PD Dr. med. Gesche Tallen, Zuletzt geändert: 22.04.2015

Eine Magnetresonanzspektroskopie (MRS) kann in besonderen Fällen hilfreich sein, um lebendes Tumorgewebe von entzündlichen oder abgestorbenen (nekrotischen) Gewebeanteilen zu unterscheiden (zum Beispiel nach einer Chemotherapie oder Strahlentherapie). Das Verfahren kann vor allem auch im Rahmen der Verlaufsdiagnostik eine Rolle spielen. Es funktioniert wie die Magnetresonanztomographie (MRT), das heißt, mittels Magnetfeldern und ohne Röntgenstrahlung.

Die Beurteilung der MRS-Bilder erfolgt immer gemeinsam durch einen Facharzt für Radiologie und das Behandlungsteam. Eine MR-Spektroskopie wird bei einem Kind oder Jugendlichen (unter 18 Jahren) nur durchgeführt, wenn einer der Erziehungsberechtigten nach einem Aufklärungsgespräch durch den zuständigen Radiologen schriftlich in die Untersuchung eingewilligt hat.